Stefanie Fellinger schrieb ihre erste Bachelorarbeit im Studium Biomedizinische Analytik mit dem Titel „Prevalence of restrictive lung function by bodyplethysmography in the general population“ (dt.: „Prävalenz der restriktiven Lungenfunktion gemessen mittels Bodyplethysmographie in der Allgemeinbevölkerung“), welche durch Dr. Robab Breyer-Kohansal und Dr. Marie-Kathrin Breyer, PhD betreut wurde.

In dieser Arbeit untersuchte sie den aktuellen Wissensstand zu diesem Thema mittels Literaturrecherche. Im Zuge ihrer Recherche zeigte sich, dass bisher keine Studien veröffentlicht wurden, welche Prävalenzdaten restriktiver Lungenfunktionsstörungen durch Bodyplethysmographie in der Allgemeinbevölkerung erhoben haben. Es konnten nur Studien gefunden werden, die restriktiven Muster ausschließlich mithilfe von Spirometrie detektiert haben. Zur verlässlichen Diagnose einer Restriktion ist allerdings die Messung der totale Lungenkapazität, die nur mit Bodyplethysmographie ermittelt werden kann, unumgänglich. Folglich ist weitere Forschungsarbeit notwendig um aussagekräftigere Prävalenzdaten zu erhalten.

Dies wird der Gegenstand von Stefanies zweiter Bachelorarbeit sein. Sie wird anhand von bodyplethysmographischen Daten der LEAD Studie die Prävalenz der restriktiven Lungenfunktion in der österreichischen Bevölkerung erheben und sich deren Verteilung in verschiedenen Altersgruppen anschauen.